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Wie geht der Bildungsstreik weiter?

17. August 2010

Wie geht es weiter mit dem Bildungsstreik? Manuel vom vom Bündnis in Freiburg erläutert die Situation des Bildungsstreiks bundesweit und gibt am Beispiel seiner lokalen Gruppe Einblick in den Stand von lokalen Planungen. Nachdem sich 2009 im Sommer 270.000 Menschen an den Protesten beteiligten, blieben die Teilnehmer_innenzahlen dieses Jahr mit ca. 70.000 vergleichsweise niedrig. Die Bildungsstreikenden vermuten, dass eine weitere Großdemonstration die momentane Situation kaum ändern wird. Der Protest weitet sich aber aus. Auf internationaler Ebene koordiniert das International Students Movement die “Global Wave Of Action” die in den Monaten Oktober und November stattfindet und an der sich der Bildungsstreik mit dezentralen Aktionen in den lokalen Bündnissen beteiligt. Auch an den Krisenprotesten (“Wir zahlen nicht für Eure Krise”) werden sich einzelne Bündnisse beteiligen.

 

Alte Artikel erneuert

20. Juli 2010

Bevor ihr euch über irgendwelche Verwirrungen in euren Podcast-Empfängern wundert: Wir haben ein paar neue Dateien aus grauer Vorzeit hochgeladen, genauer gesagt den Mai 2009 vervollständigt.

Viel Spaß beim Nachhören!

Zulassungsverfahren fürs Wintersemester 2010

13. Juli 2010

(Hintergründe zur Aktuellen Entwicklung in unserem Beitrag zu Entstehung und Sinn von ZVS und Numerus Clausus.)

 

Die Bewerbungsfristen für einen Studienplatz im Wintersemester endet am 15.7., und es haben sich ein paar Kleinigkeiten geändert. Die Internetseite der ZVS heißt jetzt hochschulSTART.de und bietet Anton und Daisy. Ant-On ist der Antrag Online, die Online-Bewerbung für Studienplätze und Da-I-Sy ist das Daten-Informations-System, mit dem man sich über den aktuellen Stand dieser Bewerbung informieren kann.

Die ZVS selbst ist im Mai zur „Stiftung für Hochschulzulassung“ geworden. Sie übernimmt zunächst die Aufgaben der ehemaligen ZVS. Während allerdings die ZVS die wenigen Studienplätze möglichst transparent und gerecht auf die BewerberInnen verteilen sollte, soll die Stiftung eine Art Service-Dienstleister werden, um das Verfahren zu vereinfachen, das die BewerberInnen und die Hochschulen ansonsten unter sich aushandeln sollen. Die Kultusministerkonferenz erklärt:

Aufgabe der Stiftung ist es, Bewerber bei der Studienplatzwahl und Hochschulen bei der Durchführung der Zulassungsverfahren zu unterstützen. Für die Vermittlung der Bewerber wird die Stiftung als Serviceeinrichtung ein Bewerbungsportal zur Information und Beratung der Studienbewerber, der Aufbereitung der Bewerberdaten, zum Abgleich von Mehrfachzulassungen sowie zur Vermittlung von nichtbesetzten Studienplätzen aufbauen. Die Hochschulen entscheiden darüber, inwieweit sie das Angebot der Stiftung nutzen wollen. Ziel der Einrichtung ist es, die Bewerbungs- und Zulassungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. In den Studiengängen mit bundesweitem NC ( Medizin, Pharmazie und Psychologie, Tiermedizin, Zahnmedizin) übernimmt die Stiftung weiter die Aufgabe, die Studienplätze für das erste Fachsemester nach einem Auswahlverfahren zu vergeben. (Quelle: kmk.org)

Zuletzt war harsche Kritik an der Ineffizienz der aktuellen Zulassungsverfahren zu hören, da laut einem unter Verschluss gehaltenen Bericht der Kultusministerkonferenz im laufenden Semester bundesweit 18.000 Studienplätze unbesetzt geblieben sein sollen. Sven Lehmann von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert deshalb bundeseinheitliche, verbindliche Gesetze. Die Verantwortlichen wollen dagegen am bisherigen Modell festhalten, das Lehmann als „Studienplatzbörse, an der Studierende auf einen Studienplatz spekulieren können“ (Quelle: studis-online.de und read.me bezeichnet.

Geplant ist statt einer verbindlichen Regelung die Einführung einer neuen Software-Infrastruktur, mit der die Vergabe in Zukunft geregelt werden soll. Bundesbildungsministerin Schavan bleibt in einer Pressemitteilung allerdings vorsorglich im Ungefähren, was die Effizienz des Systems angeht.

Wir haben jetzt die Chance, in Kooperation von Bund, Ländern und Hochschulen ein effizientes Studienplatzvermittlungsverfahren zu schaffen.

Und auch beim Einführungszeitpunkt bleibt Schavan vorsichtig:

Gemeinsam werden wir uns dafür einsetzen, dass das Online-Verfahren zur Studienplatzvergabe ab dem Wintersemester 2011/2012 allen Studienbewerbern in Deutschland zur Verfügung steht. (Quelle: bmbf.de

Vielleicht ist das ja nur gerechtfertigte Vorsicht: Für die Entwicklung der Software ist T-Systems zuständig – da wissen wir nicht nur, dass unsere Daten in guten Händen sind. T-Systems ist ja auch unter anderem bei der Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte durch eine eigenwillige Interpretation der Zeitpläne und Budget-Vorgaben aufgefallen.

SWR-Feature zu Ernst Bloch

6. Juli 2010

Detlef Berentzen im Interview mit Fabian und Thomas

Anlässlich des 125. Geburtstags von Ernst Bloch hat SWR2 am Donnerstag, dem 8. Juli ein Feature gesendet, in dem dem auch Fabian und Thomas vom Bildungsmagazin zu hören sind.

Detlef Berentzen besucht anlässlich des 125. Geburtstags von Ernst Bloch einige der Vielen, die aktuell mit Leben und Philosophie des Hoffnungsträgers umgehen, ihn diskutieren, erforschen, kritisieren, editieren, besingen und von ihm das Denken Richtung Zukunft lernen wollen.

Hier die Ankündigung auf der Seite des Autors: Bloch 125.0 und hier die Programmankündigung beim SWR: Renaissance der Utopien. Zur Aktualität von Ernst Bloch.

Inzwischen kann man die Sendung auch online nachhören und das Skript herunterladen:
Renaissance der Utopien: Zur Aktualität von Ernst Bloch

bundesweite Demo am 30.01.

30. Dezember 2009

Sendung am 23.11.

23. November 2009

Live-Sendung aus dem besetzten Kupferbau

Links zur Sendung:

Erzieherinnen und Erzieher auf der Straße

6. Mai 2009
 

In fast allen Landeshauptstädten Deutschlands bleiben die Kindertagesstätten

Streik in Stuttgart

Streik in Stuttgart

heute geschlossen. Erzieherinnen und Erzieher befinden sich heute am 06.05.09 im Warnstreik. Sie fordern eine betriebliche Gesundheitsförderung und eine bessere Bezahlung. Ver.di hatte am 05.06.09 für den heutigen Mittwoch bundesweit zum Warnstreik aufgerufen und rechnet mit 14 000 Streikenden. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW hat zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Betroffen sein könnten auch Sozialdienste, Heime und Jugendämter. Schwerpunkte des Warnstreiks liegen laut den Gewerkschaften in Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Dortmund, Mainz, hannover, München, Leipzig und Dresden. Es soll Druck auf die kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ausgeübt werden.

Eine Ver.di-Studie hat ergeben, dass sich nur 26% der Beschäftigten in Kitas und Kindertagesstätten in der Lage sehen Ihren Job unter den jetzigen Arbeistbedingungen gesund und zufrieden bis zur Rente durchzuhalten. Nur 13 % gaben an nach einem Arbeitstag nicht unter Kopf- Rücken-, oder anderen Beschwerden zu leiden. Die Arbeitgeber hatten bisher Verhandlungen über einen Gesundheitstarifvertrag, in dem Belastungen festgeschrieben sein sollen abglehnt.

Laut Ver.di verdienen mehr als ein Drittel der Erzieher_innen weniger als 1500€ brutto im Monat. Die Gewerkschaften fordern deshalb auch eine bessere Bezahlung. Die Gewerkschaften hatten die letzten Tarifverhandlungen am 30.04. für gescheitert erklärt. Für den Donnerstag, den 7. Mai wurde eine Urabstimmung unter den Beschäftigten über einen Streik angesetzt. Am 14.05. soll ein Streikfahrplan veröffentlicht werden.

Sonderschulpflicht soll in Baden-Württemberg teilweise aufgehoben werden

6. Mai 2009

Sonderschulpflicht soll in Baden-Württemberg teilweise aufgehoben werden

 

Von einem inklusiven Bildungssystem und einer Gleichstellung behinderter Kinder, wie sie in internationalen UN-Abkommen verlangt werden ist Baden-Württemberg aber noch weit entfernt. „Ich sehe keine substanzielle Veränderung und kein wirkliches Wahlrecht der Eltern“ erklärte Ingeborg Höhne-Mack, die Vorsitzende der Tübinger Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gegenüber dem Schwäbischen TAGBLATT. Kultusminister Rau hatte am Montag gegenüber der Öffentlichkeit eine Änderung des Schulgesetzes für das Schuljahr 2010/2011 in Aussicht gestellt. Darin soll die Sonderschulpflicht für Behinderte Kinder aufgehoben werden. Die Sonderschule soll jedoch nicht abgeschafft werden. Mit folgendem Modell soll das Mitspracherecht der Eltern behinderter Kinder etwas aufgewertet werden: Bei sogenannten Bildungskonferenzen sollen in Zukunft Eltern, Lehrer_innen, Sonderpädagog_innen mit der Schulverwaltung gemeinsamn einen geeigneten Lernort für behinderte Kinder finden. Das letzte Wort, so das SCHWÄBISCHE TAGBLATT, „behalten“ allerdings „die Behörden“. Es ist absehbar, dass sich bei dieser Regelung vor allem Eltern mit höherem ökonomischen und kulturellen Kapital durchsetzen können um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu sichern. Eltern mit einem sozial und kulturell schwächeren background werden sich in diesen Verhandlungen gegen die Behörden erfahrungsgemäß schwerer durchsetzen können.

Mayday-Jingles

26. März 2009

Hier sind schonmal die Jingles für die Tübinger Mayday-Parade 2009:

Jingle 1 zur Mayday 2009
 

Jingle 2 zur Mayday 2009
 

Wüste Welle Soli-Party in der M13

12. März 2009

Am Samstag, dem 21. März laden wir Euch herzlich dazu ein uns bei der Soli-Party der Wüsten Welle im Blauen Salon persönlich kennenzulernen. Wir werden dort über den Abend verteilt in verschiedenen Schichten hinter der Theke stehen und Euch bedienen.

Haus(aufgaben)fest der Wüsten Welle im Blauen Salon am 21. März 2009

Neben der gewohnt gemütlichen Atmosphäre einer selbstverwalteten Hausbar erwarten Euch zwei Tanzfloors die von DJs der Wüsten Welle beschallt werden. Davor spielen Los Franco Neros und die Renderings.

Wir sehen uns am 21. März ab 22 Uhr in der Münzgasse 13!

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